>> News-Archiv
>> Saison
>> Team
>> Verein
>> Waldhof II
>> Archiv
>> Community
>> Home

 SV Waldhof II

 Aktuelles Ergebnis:

<02.03.08>

LL - 20. Spieltag

FV Brühl - SVW II
1:3

>> Statistik
 
 



 

  03 / 2003

>> News vom 27.03.2003

  ++ Führungskrise beim SVW? ++ Boss zurückgetreten

Am Montag hatte sich das Präsidium des SV Waldhof noch geschlossen für Cheftrainer Walter Pradt ausgesprochen. Innerhalb des Präsidiums gab es jedoch offenbar erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Peter Boss, im Waldhof-Präsidium für die Finanzen zuständig, legte schließlich sein Amt nieder. Als Grund für diesen Schritt gab er an, es habe unüberbrückbare Differenzen in Bezug auf den derzeitigen und zukünftigen Führungsstil der Präsidiumsspitze gegeben.

Am Rande einer Pressekonferenz, in der die wirtschaftliche Situation des SVW dargelegt wurde, äußerte sich Waldhof-Präsident Hans Regelein auch zum Rücktritt von Boss. "Er hat mehr Papier produziert als Euro reingeholt.", so Regelein.

Auch zu Joachim Stuck, der im Falle der Entlassung von Walter Pradt mit seinem Rücktritt gedroht hatte, äußerte sich der Präsident. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Stuck sei nicht mehr möglich. Es scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch "Stucki" das Präsidium verlassen wird. Laut Regelein findet innerhalb der Vereinsführung derzeit ein "Reinigungsprozess" statt.

Das Vertrauen, welches das Präsidium Walter Pradt ausgesprochen hat, gelte indes laut Regelein "solange Pradt noch hier ist.". Pradt habe in der Vergangenheit oft mit Rücktritt gedroht. Aus diesem Grund wollten Regelein und Vize-Präsident Simeth für den "Fall der Fälle" vorbereitet sein und sondierten den Markt nach verfügbaren Trainern. Bis zum Spiel gegen Köln gäbe es jedoch keinen Grund neu über die Position von Walter Pradt nachzudenken.

Man darf gespannt sein, ob Walter Pradt auch dann noch das volle Vertrauen des Präsidiums genießt, wenn das Spiel gegen Köln verloren wird...

  ++ Abstieg = Insolvenz? ++ Etatplanungen vorgestellt
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die Vereinsführung am Mittwoch die wirtschaftliche Situation des SVW vor dem Hintergrund des Lizenzierungsverfahrens für die kommende Runde vor.

Demnach beläuft sich der Gesamtfehlbetrag derzeit auf 6,2 Millionen Euro. Diese Kredite sind laut Waldhof-Präsident Regelein jedoch zu einem großen Teil mit Rangrücktritt ausgestattet. Der SVW müsste sie also erst dann zurückzahlen, wenn man über rund 6 Millionen Euro "Guthaben" verfügen würde.

Der von der DFL beauftragte Wirtschaftsprüfer Gunzenhäuser sieht die Blau-Schwarzen in einer "ernsten finanziellen Situation". Allerdings habe der SVW in der Zeit vom 01. Juli bis 31. Dezember 2002 einen Überschuss von 1,5 Millionen Euro erwirtschaftet. So würde das Defizit aus dem ersten Halbjahr des Jahres 2002 aufgewogen.

Sollte der SV Waldhof zweitklassig bleiben, so würde man mit einem Etat von knapp über sechs Millionen Euro in die nächste Saison starten. Der Zuschauerschnitt für die nächste Runde wurde mit 5.200 ebenfalls niedriger kalkuliert, als in der laufenden Saison (7.000 / aktueller Stand 5.000).

Falls der SVW den Klassenerhalt jedoch nicht schafft, sieht die Zukunft etwas düsterer aus. Zwar hat man ebenfalls die Spielberechtigung für die Regionalliga beantragt, der dann geplante Etat von rund 3 Millionen Euro wäre offenbar jedoch kaum zu finanzieren.  So ergibt sich hier ein noch nicht gedecktes Defizit von 300.000 Euro. Viel wahrscheinlicher ist im Falle eines Abstieges laut Regelein, dass der Verein in die Insolvenz geführt werde. Dann würde man in der Oberliga antreten.

Im Rahmen eines "Morgenweb-Chats" (Mannheimer Morgen) teilte Regelein jedoch mit, es würden derzeit keine Planungen für die Regionalliga gemacht. "Damit würde man öffentlichen zugeben, dass man seiner Mannschaft und seinem Trainer keine Chance mehr gibt.", so der Waldhof-Präsident.

  ++ Rus verletzt
Teo Rus hat sich einen Innenbandriss zugezogen. Der Mittelfeldspieler muss mindestens sechs Wochen pausieren. Für ihn ist die Saison somit quasi gelaufen.
 

>> News vom 24.03.2003

  ++ Präsidium stärkt Pradt den Rücken

Nach der desolaten Vorstellung der Blau-Schwarzen in Fürth musste Waldhof-Coach Walter Pradt viel Kritik einstecken. Es kamen sogar Gerüchte über einen möglichen Trainerwechsel beim SV Waldhof auf. Diese Gerüchte wurden nicht zuletzt durch die Telefonate von Geschäftsführer Dollmann mit verschiedenen Trainern (>> News 22.03.03) genährt. Präsidiumsmitglied Joachim Stuck kündigte sogar seinen Rücktritt an, falls Pradt entlassen, bzw. beurlaubt werden sollte. Nun hat das Präsidium des SVW in einer Sitzung die sportliche Situation analysiert und über die Position des Cheftrainers beraten. Es wurde einstimmig der Entschluss gefasst, dass es derzeit keine Veranlassung dazu gibt, Walter Pradt von seiner Funktion als Cheftrainer zu entbinden.

 

>> News vom 23.03.2003

  ++ Peinliche Niederlage in Fürth ...

Nach einer miserablen und peinlichen Vorstellung verliert der SVW bei der SpVgg Greuther Fürth mit 0:5 und kassiert so die höchste Niederlage in dieser Saison. Walter Pradt hatte die Mannschaft auf zwei Positionen verändert. Für Hoersen und Bekir rückten Otto und Rus in die Startformation. Die Blau-Schwarzen waren vor 5.012 Zuschauern im Playmobil-Stadion jedoch von Beginn an chancenlos. Bereits in der zweiten Spielminute kam Gustav Policella für die Gastgeber frei zum Kopfball, traf aber nur den Pfosten. In der 12. Minute machte der Ex-Waldhöfer es dann besser und brachte die Spielvereinigung in Führung. Auch in der Folgzeit war vom SVW nicht viel zu sehen. Es spielten praktisch nur die Gastgeber und so erhöhte Sascha Rösler folgerichtig in der 37. Minute auf 2:0. Wer nun glaubte, die Blau-Schwarzen würden sich nach der Pause besser präsentieren, wurde schwer enttäuscht.

Auch in der zweiten Halbzeit war die Mannschaft von Walter Pradt praktisch nicht auf dem Platz. Die Gastgeber konnten nach Belieben kombinieren und kamen so immer wieder zu guten Torchancen. In der 52. Minute schlug Rösler dann aus kurzer Distanz erneut zu und baute die Führung für Greuther Fürth auf 3:0 aus.

Was der SV Waldhof in Fürth bot, grenzte schon teilweise an Arbeitsverweigerung. Von Gegenwehr war überhaupt nichts zu spüren. Symptomatisch dabei auch das 4:0 für die Hausherren. Bei einem Freistoß wurde der Ball angelupft und war sekundenlang in der Luft. Trotzdem schaffte es kein Waldhöfer sich aus der Mauer zu lösen. So hatte Schlicke keine Mühe das 4:0 zu erzielen. Caillas erzielte schließlich in der 76. den 5:0 Endstand. Auch er konnte ohne ernsthaft gestört zu werden durch die Waldhof-Abwehr spazieren.

Die Bilanz der Blau-Schwarzen in der Rückrunde ist erschreckend. Aus den bisherigen neun Spielen holte man gerade einmal sieben Punkte. Dabei kassierte die Mannschaft von Walter Pradt ganze 19 (!) Gegentore. Unter bedingungslosen Kampf gegen den Abstieg versteht man sicherlich etwas anderes.

Die Vorstellung der Mannschaft heute in Fürth überbot dabei jedoch eigentlich fast alles. Weder läuferisch, noch kämpferisch konnte man heute mit dem Gegner mithalten. Auch Walter Pradt muss sich so langsam nun einmal fragen lassen, ob er die Mannschaft im Kampf gegen den Abstieg noch genügend motivieren kann.

Natürlich sind es nur fünf Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz. Und so mancher Anhänger wird noch immer die Hoffnung haben, am Ende auf dem rettenden 14. Tabellenplatz zu stehen. Doch wenn man sich das schwere Restprogramm des SVW so anschaut, muss man schon sehr optimistisch eingestellt sein, um noch an die Verhinderung des Abstiegs zu glauben. Das der SV Waldhof zu allem Übel auch noch das schlechteste Torverhältnis in der zweiten Liga besitzt, ist dabei eigentlich nur noch Nebensache.

Die fehlenden Punkte hat man allerdings nicht in den Spielen gegen Fürth oder Freiburg verloren. Gerade die nicht gewonnen Heimspiele gegen Braunschweig und Reutlingen, sowie die unnötige Niederlage in St. Pauli werden am Ende wohl mit ausschlaggebend sein.

Geht es nach Walter Pradt reichen am Ende 35 Punkte für den Klassenerhalt. Diese Aussage mag sogar zutreffend sein. Das Problem ist dabei nur, dass der SV Waldhof am Ende der Saison diese "Marke" wohl nicht einmal annähernd erreichen haben wird...

 

>> News vom 22.03.2003

  ++ Skandal um Dollmann ++ Telefonat mit Toppi und Wolf

In den vergangenen Wochen und Monaten war von Waldhof-Geschäftsführer Dieter Dollmann nicht viel zu hören. Nun hat "Dolli" offenbar jedoch wieder einmal zugeschlagen. Laut einem Bericht der "Bild-Zeitung" soll Dollmann Gespräche mit den entlassenen Bundesliga-Trainern Klaus Toppmöller und Wolfgang Wolf geführt haben. Er fragte telefonisch bei bei beiden Trainern an, ob sie die Mannschaft von Walter Pradt übernehmen wollen. Beide lehnten dieses Angebot jedoch ab. Dollmann selbst dementierte diese Meldung indes: "Ich telefoniere viel, aber nicht in diesem Zusammenhang.". Die "Bild-Zeitung" wandte sich daraufhin an Walter Pradt, der sich wiederum mit Klaus Toppmöller in Verbindung setzte. Der bestätigte den Anruf von Dollmann. "Ich glaube dem Klaus mehr als Herrn Dollmann.", so Pradt. Präsidiumsmitglied Joachim Stuck war von dieser Meldung ebenfalls geschockt: "Unglaublich. Ich weiß von nichts. Im Präsidium haben wir nichts dergleichen beschlossen. Walter ist und bleibt unser Trainer. Diese Sache muss geklärt werden.". Vielleicht sollte man nach dem Wechsel des Präsidiums nun auch endlich darüber nachdenken, die Position des Geschäftsführers beim SV Waldhof neu zu besetzen...

  ++ Bekir erneut verletzt ++ Spielt dafür Rus in Fürth?
Erol Bekir, der gegen Freiburg nach einem überstandenen Muskelfaserriss gerade erst sein "Comeback" im Trikot der Blau-Schwarzen gefeiert hatte, muss offenbar schon wieder pausieren. Bei dem Mittelfeldspieler ist die alte Muskelverletzung wieder aufgebrochen. Bekir hat bislang aufgrund von diversen Verletzungen nur drei Spiele für den SV Waldhof bestritten.

Ob Teo Rus in Fürth spielen kann ist derzeit ebenfalls noch fraglich. "Teo haben wir noch einmal gründlich durchgecheckt. Er konnte aber die Woche noch nicht trainieren. Möglich, dass wir ihn vielleicht noch hinbekommen.", so Waldhof-Coach Pradt.

  ++ 35 Punkte reichen für den Klassenerhalt...
Cheftrainer Walter Pradt glaubt, dass "Minimum 35 Punkte notwendig sind, um den Verleib in der zweiten Liga zu sichern". Der SV Waldhof hat derzeit bekanntlich 21 Zähler auf dem Punktekonto und müsste somit aus den verbleibenden neun Spielen 14 Punkte holen. Im Idealfall wären dies fünf Siege. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass die Blau-Schwarzen nur noch vier Heimspiele haben.
 

>> News vom 18.03.2003

  ++ Heimniederlage Nummer acht...

Der offene Brief von Walter Pradt an die Fußballfans in der Region hat anscheinend nicht allzu viel genützt, denn zum Heimspiel gegen den SC Freiburg fanden sich nur 5.700 Zuschauer im Carl-Benz-Stadion ein. Und die erlebten die achte Heimniederlage der Blau-Schwarzen in dieser Saison. Die Gäste erspielten sich dabei relativ schnell ein optisches Übergewicht. Waldhof-Keeper Carsten Nulle entschärfte jedoch alle gefährlichen Bälle auf sein Gehäuse. Der SVW zog sich weit zurück und überließ Freiburg so phasenweise das komplette Mittelfeld. Obwohl die Breisgauer deutlich mehr vom Spiel hatten, schafften sie es nun nur noch selten Torchancen herauszuspielen. Die beste Torchance in den ersten 45 Minuten für den SV Waldhof hatte Blaise Mamoum. Erol Bekir hatte ihm den Ball kurz hinter der Strafraumgrenze per Kopfball aufgelegt. SC-Keeper Richard Golz parierte den Schuss von Mamoum jedoch glänzend. Diese Möglichkeit sollte die einzige wirklich hochkarätige Torchance für den SVW im gesamten Spiel bleiben.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Mannschaft von Walter Pradt dann stellenweise etwas mutiger. So verpasste Kern in der 65. Minute nur knapp eine Flanke des ansonsten "blassen" Stefan Zinnow.

Nur eine Minute später spielte sich Frank Schmidt ohne Not einen Rückpass auf Carsten Nulle, der den Ball ins Aus drosch. Nach dem folgenden Einwurf für die Freiburger reagierte der eingewechselte Vladimir But nach einem Pressschlag vor dem Waldhof-Strafraum am schnellsten und spielte den Ball zum einschussbereiten Bajramovic, der mit einem Flachschuss die Führung für die Gäste erzielte.

Walter Pradt versuchte auf den Rückstand personell zu reagieren und brachte Everaldo für Thomas Hoersen. Dem Brasilianer gelang jedoch nicht allzu viel. Der SVW kam nun zwar besser ins Spiel, dies lag aber wohl nicht zuletzt daran, dass sich die Freiburger nun mehr zurückzogen und auf Konter lauerten. Wirklich gefährlich waren die Angriffe der Blau-Schwarzen dabei jedoch nicht.

Nachdem Carsten Nulle in der 81. Minute noch glänzend einen Schuss von Ramdane pariert hatte, war auch er zwei Minuten später machtlos. Ramdane schob die Kugel diesmal am Keeper des SVW vorbei zum 0:2 ins Tor. Mit dem Schlusspfiff erzielte Zkitishvili schließlich sogar noch das 0:3. Erwähnenswert ist jedoch noch die Einwechslung von Roumen Ivanov in der 87. Minute. Natürlich hatte Walter Pradt kaum noch offensive Alternativen auf der Bank zur Auswahl, warum dann aber ausgerechnet ein Spieler, der schon mehrfach ausgemustert wurde zum Einsatz kommt, ist für mich einfach unbegreiflich.

Am Ende stand der SVW also wieder einmal mit leeren Händen da. Insbesondere im Spielaufbau war sicherlich ein Klassenunterschied festzustellen. Während man beim SVW meist mit hohen Bällen auf die Stürmer agierte, zeigten die Freiburger wie man mit gutem und schnellem Kurzpassspiel das Mittelfeld überbrücken kann. Natürlich kann der Trainer der Freiburger, Volker Finke, auch auf einen personell bedeutend besser besetzten Kader zurückgreifen.

Insgesamt spielten die Blau-Schwarzen jedoch etwas zu ängstlich und zurückhaltend. Wenn Waldhof-Coach Walter Pradt in seinem offenen Brief auf die Atmosphäre beim FC St. Pauli verwiesen hat, so hätte er sich vielleicht auch einmal die Spielweise der Kiez-Kicker in ihren Heimspielen genauer anschauen sollen. Gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner hilft oft nur bedingungsloser Kampf. Und das es in dem Spiel gegen Freiburg keine einzige gelbe Karte gab, zeugt nicht gerade von einem kampfbetonten Spiel von Seiten des SV Waldhof...

 

>> News vom 15.03.2003

  ++ Von Personalplanungen und Spielergehältern...

Trotz der noch ungewissen Zukunft der Blau-Schwarzen beginnen auch beim SVW so langsam die Personalplanungen. Halten will Pradt die bereits von anderen Vereinen umworbenen Zinnow und Ratkowski. Auch Blaise Mamoum und Teo Rus sollen beim SV Waldhof bleiben. Thomas Hoersen und Carsten Nulle spielen hingegen in den Personalplanungen keine Rolle mehr. Auch Christian Fickert wird in der kommenden Runde wohl nicht mehr das Trikot des SVW tragen. Ihm empfiehlt Pradt einen "Tapetenwechsel". Und ob bei Sascha Licht die Option auf eine Vertragsverlängerung gezogen wird ist noch völlig offen. Das Gernot Plassnegger und Emeka Ifejiagwa wohl in die Bundesliga zurückkehren werden ist indes schon länger klar. Offen ist hingegen die Zukunft von Alexander und Viktor Göhring, Christian Beisel und Mario Göttlicher.

Für Verwunderung bei vielen Fans sorgte indes ein Artikel des "Mannheimer Morgen", in dem die Gehälter einiger Spieler genannt werden. So soll das Jahresgehalt des Ex-Waldhöfers Jurij Maximov beispielsweise rund 600.000 Euro betragen haben.

Henry Nwosu freute sich hingegen über ein Grundgehalt von 4.500 Euro zuzüglich eines Urlaubsentgeltes von 500 Euro. Dazu kam noch eine Einsatzprämie von 750 Euro. Auch zwei Hin- und Rückflüge nach Nigeria waren im Vertrag verankert. Doch selbst das ist noch nicht alles. Ab dem achten Einsatz von Nwosu hätte sich das Grundgehalt auf 6.000 Euro erhöht, bei 16 Einsätzen auf 7.000 Euro und bei 24 Spielen gar auf 8.000 Euro.

Mit 8.000 Euro monatlich ist auch Roumen Ivanov dabei. Nimmt man seine Leistungen als Grundlage, so wäre der Bulgare sicherlich nicht einmal ein Drittel dieser Summe wert. "Erol Bekir liegt in derselben Preisklasse, ist aber auf einem viel höheren Leistungsniveau", so Vize-Präsident Gerhard Simeth.

Spätestens jetzt wird endgültig klar, wie der SVW finanziell gesehen auf die "schiefe Bahn" gekommen ist. Offenbar wurden die Spielerverträge in den vergangenen Jahren stets unter dem Motto "Darf's noch ein bisschen mehr sein?" abgeschlossen. Das mittlerweile nicht mehr ganz so neue Präsidium unter der Führung von Hans Regelein hat in diesem Bereich somit noch alle Hände voll zu tun.

  ++ Etat für die kommende Runde unter 6 Millionen Euro
Am Montag muss der SV Waldhof bekanntlich die Lizenzierungsunterlagen für die kommende Runde bei der DFL in Frankfurt vorlegen. Dann wird dort zumindest über die lizenztechnische Zukunft der Blau-Schwarzen im Profi-Fußball entschieden.

Die finanziellen Planungen für die kommende Runde sind abgeschlossen. So soll der Etat des SVW, der in der laufenden Saison bei knapp über 7 Millionen Euro liegt, in der kommenden Runde deutlich unter 6 Millionen sinken. Dabei soll der Kader künftig noch 18 bis maximal 22 Spieler umfassen. Bei dem Etat ist ein mögliches finanzielles Engagement der MVV noch nicht eingerechnet. In den vergangenen Wochen gab es mehrmals Hinweise auf eine mögliche Fortführung des Sponsorings auch in der kommenden Saison.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Lizenz bekommen.", so Vize-Präsident Simeth. Natürlich ist der sportliche Klassenerhalt die Voraussetzung für diese Hoffnung. Im Hinblick auf den deutlich niedrigeren Etat zeigt sich der Vize-Präsident jedoch auch nachdenklich. "Die Frage ist natürlich, wie wir dann eine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen.", so Simeth.

Die Lizenz für die Regionalliga hat der SV Waldhof vorsorglich auch beantragt. Hier würde der Etat rund 1,2 Millionen Euro betragen. Ob sich die dritte Liga vor dem Hintergrund der geringeren TV-Gelder jedoch finanzieren lassen würde, ist unklar.  

 

>> News vom 12.03.2003

  ++ Offener Brief von Walter Pradt

Waldhof-Chefcoach Walter Pradt hat sich heute in einem offenen Brief an alle Fußballfans in der Region gewandt. Er bittet darin alle Anhänger des Profi-Fußballs den SVW bei den wegweisenden Spielen in den kommenden Wochen,  zu unterstützen. "Die Mannschaft benötigt Ihre Unterstützung jetzt. Denn auch mit Ihrer zahlreichen und lautstarken Unterstützung als 'zwölfter Mann' können Sie Ihren Teil dazu beitragen unser gemeinsames Ziel zu erreichen.", so der Trainer. Pradt verweist in seinem Brief auch auf die tolle Stimmung bei den Heimspielen des FC St. Pauli. Dem Appell möchten wir uns an dieser Stelle anschließen. In den nächsten Wochen werden die Weichen für die Zukunft des SV Waldhof gestellt. Gerade jetzt ist die Unterstützung der Fans, Freunde und Anhänger der Blau-Schwarzen wichtiger denn je. Dieser "Aufruf" richtet sich gerade an die Anhänger, die den Spielen aufgrund der Tabellensituation fernbleiben. Erinnert Euch an die grandiose Stimmung beim letzten Spiel in der Saison 2000 / 2001 gegen den FSV Mainz, als der SVW nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasste. Damals waren über 20.000 Fans von der Leistung des SV Waldhof begeistert. Wenn in den verbleibenden Heimspielen in dieser Saison nur jeweils die Hälfte dieser Zuschauer den Weg in Carl-Benz-Stadion finden würden, wäre dies schon eine großartige Unterstützung für die Mannschaft. Um mit den Worten von Walter Pradt abzuschließen: "Holen Sie den 'Kiez' nach Mannheim!".

  ++ "Tag der Jugend" beim Heimspiel gegen Freiburg

Das nächste Heimspiel gegen den SC Freiburg (17.03.2003 / 20:15 Uhr) steht unter dem Motto "Tag der Jugend". Der SV Waldhof bietet allen Jugendlichen unter 18 Jahren, sowie Schülern, Studenten und Auszubildenden (gegen Vorlage eines gültigen Ausweises) einen Nachlass von 30 Prozent auf die gültigen Vorverkaufspreise.

Die Tickets können ausschließlich über die Geschäftsstelle am Alsenweg bestellt werden. Die Info-Hotline ist unter 0621 / 76 41 5-11/-12 erreichbar. Die Aktion läuft bis zum 17.03.2003 / 12 Uhr.

  ++ Kern krank ++ Bekir, Hoersen und Otto trainieren

Enrico Kern leidet derzeit unter einer Viruserkrankung. Er wird im kommenden Heimspiel gegen den SC Freiburg wohl nicht zum Einsatz kommen können.

Erol Bekir hat indes nach seinem Muskelfaserriss das Training wieder aufgenommen. "Ich hoffe, dass er gegen Freiburg spielen kann.", so Waldhof-Coach Pradt. Auch Oliver Otto (Knöchelprellung) und Thomas Hoersen (Darminfektion) haben das Training wieder aufgenommen.

 

>> News vom 09.03.2003

  ++ Unglückliche Niederlage gegen die Kicker vom Kiez

Zunächst ein kleiner Hinweis in eigener Sache. Da wir das Auswärtsspiel in St. Pauli mit einem Wochenendtrip nach Hamburg verbunden haben, war dieses News-Update hier leider erst heute möglich. Durch einen Treffer von Oliver Held in der 89. Spielminute verlor der SVW in St. Pauli mit 1:2. Rund 150 Fans hatten die Blau-Schwarzen in den hohen Norden begleitet. Während Kowalik die Position des verletzten Mea Vitali einnahm, stürmte Kern neben Mamoum. Zudem durfte Daniel Camus von Anfang an im Mittelfeld agieren. Die Gastgeber gingen vor 19.000 Zuschauern engagiert zur Sache und versuchten so, dem SVW gleich zu Beginn den Schneid abzukaufen. Bereits nach 12 Minuten gingen die Hanseaten auch in Führung. Stefan Blank verwandelte einen direkten Freistoß aus rund 22 Metern. Waldhof-Keeper Carsten Nulle sah dabei alles andere als gut aus. Der Cheftrainer des SVW, Walter Pradt, sprach nach der Partie von einem "Torhütergeschenk".

Zwar versuchten die Gastgeber auch nach der Führung die Abwehrformation des SVW unter Druck zu setzen, wirklich gefährliche Szenen ergaben sich jedoch kaum. Die Elf von Walter Pradt hielt indes zwar gut dagegen, Torchancen waren aber auch hier Mangelware. Weder Kern noch Mamoum konnten sich in Szene setzen.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als alle schon mit dem "erlösenden" Halbzeitpfiff rechneten, folgte der unrühmliche Abgang von Daniel Camus, als er Fröhlich im Mittelfeld foulte. Camus hatte zuvor bereits die Gelbe Karte gesehen. Folgerichtig zeigte ihm der insgesamt schwache Schiedsrichter Stachowiak die Gelb-Rote Karte.

Nach dem Wechsel suchten die Hanseaten die Entscheidung und erhöhten das Tempo. Während Carsten Nulle zunächst einen Schuss von Fröhlich in der 51. Minute glänzend parierte, hatte er fünf Minuten später Glück als Gruszka freistehend verzog. Die Kiez-Kicker hielten dieses Tempo jedoch nur gut 60 Minuten durch. Trotz Unterzahl konnte sich der SVW nun mehr und mehr befreien. Torchancen sprangen dabei zunächst jedoch keine heraus.

In der 73. Minute folgte dann doch der, zumindest im Waldhof-Block, viel umjubelte Ausgleich. Christian Fickert traf per Kopfball ins lange Eck nach einer Flanke von Robert Ratkowski.

Die verbleibenden Spielminuten gehörten dann jedoch wieder dem FC St. Pauli. Kurz nach dem Ausgleich hatte Oliver Held die Chance zur erneuten Führung für die Hamburger, scheiterte jedoch an Carsten Nulle. Nur 60 Sekunden vor dem Ablauf der offiziellen Spielzeit wurde Held dann doch zum Matchwinner, als er den Ball aus kurzer Distanz zum Siegtreffer für die Paulianer über die Linie drückte. Diesem Tor ging jedoch ein klares Foul von Chen Yang an Robert Ratkowski voraus, was vom Schiedsrichter jedoch nicht geahndet wurde. Kurz zuvor hatte ein Spieler der Kiez-Kicker bereits Ratkowski umgestoßen. Die Szene erinnerte dabei stark an den Platzverweis von Gernot Plassnegger im Spiel gegen Reutlingen. Doch statt einem Platzverweis gab es von Schiri Stachowiak nur die Gelbe Karte.

In einem äußerst kampfbetonten Spiel unterlag der SVW schließlich mit 1:2. Dabei stimmte zwar die kämpferische Einstellung, im Spiel nach vorne enttäuschten die Blau-Schwarzen jedoch. Ein Unentschieden wäre in der jetzigen Situation sicher Gold wert gewesen, so konnte St. Pauli jedoch nach Punkten gleichziehen.

An dieser Stelle sei jedoch auch eine Anmerkung über das Verhalten der Mannschaft nach dem Spiel erlaubt. Obwohl doch einige Fans die Reise zum Millerntor angetreten hatten fühlte sich kaum ein Spieler dazu in der Lage, sich nach dem Abpfiff bei den mitgereisten Fans zu bedanken. Natürlich handelt es sich dabei nur um meine persönliche Meinung.

Wenigstens hatte man auf der Reeperbahn genügend Gelegenheit, die Niederlage mit einem oder zwei "Getränken" herunterzuspülen...

  ++ Springen Eichbaum und Duscholux ab?

Die beiden langjährigen Sponsoren Eichbaum und Duscholux werden den SVW in der kommenden Runde finanziell wohl nicht mehr unterstützen. Sollten die Verhandlungen mit den beiden Sponsoren nicht doch noch zu einer Verlängerung des Engagements führen, würden den Blau-Schwarzen Einnahmen in Höhe von rund 200.000 EUR fehlen.

  ++ Kündigung von Santos zurückgezogen

Der SV Waldhof hat die Anfang Januar ausgesprochene Kündigung gegen Vilmar Santos (>> News 13.01.03)zurückgezogen. Vizepräsident Gerhard Simeth erklärte, man "habe sich geeinigt.". Ob der Brasilianer nun eine Abfindung erhält oder bis zum Ende seines Vertrages im Juni weiterhin sein Gehalt bezieht ist jedoch nicht bekannt.

 

>> News vom 05.03.2003

  ++ Spielplan nun komplett

Die DFL hat heute die verbleibenden Spieltermine für die laufende Saison bekannt gegeben. Die Blau-Schwarzen müssen bei Wacker Burghausen (11.04.03), dem MSV Duisburg (25.04.03) sowie bei Eintracht Frankfurt (09.05.03) jeweils an einem Freitag antreten. Zum letzten Spiel der Saison reist der SVW dann sonntags nach Lübeck (25.05.03). Während Heimspiel gegen den Karlsruher SC  am Gründonnerstag (17.04.03) stattfindet, sind die beiden verbleibenden Heimspiele gegen Alemannia Aachen (04.05.03) und LR Ahlen (18.05.03) auch für sonntags angesetzt.

 

>> News vom 03.03.2003

  ++ Plassnegger drei Spiele gesperrt ++ Mea Vitali verletzt

Gernot Plassnegger wurde heute vom DFB-Sportgericht für die drei kommenden Pflichtspiele gesperrt. Der Österreicher war im Heimspiel gegen Reutlingen nach einer Tätlichkeit vom Platz gestellt worden. Er kann durch die Sperre erst wieder im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (4. April) eingreifen. Derweil droht auch Rafael Mea Vitali eine längere Pause. Der Abwehrspieler hat sich im Heimspiel gegen den SSV Reutlingen offenbar einen Innenbandriss zugezogen. Sollte sich die Diagnose bestätigen, so würde Mea Vitali für mindestens vier Wochen ausfallen.

 

>> News vom 01.03.2003

  ++ Mit Plassnegger verabschiedeten sich die Siegchancen

Mit einem 0:0 gegen den SSV Reutlingen endete das gestrige Kellerduell im C-B-S. Mit dem Punktgewinn mussten die Blau-Schwarzen am Ende zufrieden sein, spielten sie doch rund 70 Minuten in Unterzahl. Dabei begann der SVW sehr engagiert und hätte bereits früh in Führung gehen können. Gernot Plassnegger hatte nach neun Minuten die erste Großchance, wurde von SSV-Keeper Curko jedoch zu weit nach außen abgetrieben. Rund zehn Minuten später lief Teo Rus alleine auf das Tor der Gäste zu, doch wieder reagierte Curko gut und holte ihm den Ball vom Fuß. Es folgte die entscheidende Szene des Spiels. Der Ex-Waldhöfer Rehm hatte Ratkowski brutal gefoult und sich anschließend über dessen "theatralischen" Sturz beklagt. Das war für Gernot Plassnegger offenbar zuviel. Er rannte auf Rehm zu und stieß ihn um. Die Rote Karte für Plassnegger war die logische Konsequenz. Rehm, der sich bei seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit mit hämischem Beifall beim Publikum noch unbeliebter machte, kam mit der Gelben Karte davon.

Nach dem Abgang von Gernot Plassnegger lief bei den Blau-Schwarzen so gut wie nichts mehr zusammen. Die Gäste aus Reutlingen erspielten sich nun zwar ein optisches Übergewicht, kamen aber kaum zu nennenswerten Torchancen. Der SVW stellte das Angriffsspiel vollkommen ein und beschränkte sich auf die Abwehrarbeit.

Auch in der zweiten Halbzeit sahen die 5.250 Zuschauer im Carl-Benz-Stadion keine gute Partie. Das Spiel war wurde von vielen Fehlpässen und unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt. Teo Rus hatte die wohl beste Möglichkeit in der zweiten Hälfte, doch sein Fernschuss wurde von Curko glänzend pariert. Erneut waren die Gäste optisch überlegen, schafften es aber nur selten die Abwehrformation des SVW in Verlegenheit zu bringen. Carsten Nulle wurde nicht ernsthaft geprüft. Glück hatten die Blau-Schwarzen, als Frommers Kopfball in der 62. Minute knapp am Pfosten des Waldhof-Gehäuses vorbeistrich.

Alles in allem musste man am Ende mit dem Unentschieden wohl zufrieden sein. Doch auch in Unterzahl hatte man die erschreckend schwachen Reutlinger mehr unter Druck setzen können. Denn mit dem SSV Reutlingen war eine der schlechtesten Mannschaften seit langem im C-B-S zu Gast. Hätte Plassnegger in der 20. Minute die Nerven behalten und sich nicht zu der "Dummheit", die zu seinem Platzverweis führte, hinreißen lassen, dann hätten die Blau-Schwarzen das Spiel mit Sicherheit gewonnen. So blieb am Ende nur ein Punkt im Kampf gegen den Abstieg. 

 


 

   Aktuelles Ergebnis:

29.02.08

OL BW - 20. Spieltag

SVW - VfL Kirchheim
2:1

>> Statistik

   Nächstes Spiel:

06.03.08 - 19:30 Uhr

OL BW - 21. Spieltag

S. Kickers II - SVW

Tabelle
  Sp. Pkt.
01. Freiburg II 20 44
02. SV Waldhof 20 44
03. Heidenheim 19 39
04. Ulm 19 39
05. Walldorf 19 38
06. Villingen 19 34
07. Hoffenheim II 20 34
08. Crailsheim 19 32
09. Gmünd 20 31
10. Großaspach 20 28
11. Freiberg 20 25
12. Nöttingen 20 23
13. Bahlingen 20 16
14. Kirchheim 20 14
15. Linx 20 14
16. Schwieberdingen 20 13
17. VfR Mannheim 20 12
18. Schwieberdingen 19 10