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| 1921 - 1930 | 1931 - 1940 | 1941 - 1950 | 1951 - 1960 | |||||
| 1961 - 1970 | 1971 - 1980 | 1981 - 1990 | 1991 - 2000 | 2001 - 2006 | ||||
| Waldhof-Lied |
1907 - 1920 |
| 1907 |
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Am 11.04.1907 Gründung des SV Waldhof 07 im Gasthaus "Zum Tannenbaum" in der Hubenstraße 18 durch 42 Gründungsmitglieder. Erster Vorsitzender wird Emil Menton und erster Kapitän wird Fritz Streckfuß. Ein Großteil der Gründungsmitglieder
entstammte aus den beiden Vereinen "Ramelia" und "Viktoria". Die "Fußball-Gesellschaft" Ramelia brachte
in den neu gegründeten Sport Verein Waldhof ein eigenes Spielfeld ein, das ihr
1906 von der Mannheimer Spiegelfabrik auf dem Waldhof zur Verfügung gestellt
worden war. Dieses Spielfeld wurde auf Grund seiner Bodenverhältnisse auch
das "Schlammloch" genannt. Die 42 Gründungsmitglieder: Emil Menton, Adam Wehe, Alois Bernhaupt, Karl Lösch, Ferdinand Michel, Adolf Wolf, Otto Karl, Jean Luiz, Matthias Moser, Hans Bergner, Jean Keller, Jakob Gentner, Karl Weingärtner, Anton Licht, Josef Hahner, Fritz Streckfuß, Adolf Gary, Heinrich Hölzer, Karl Scheuermann, Josef Meier, Heinrich Klein, Josef Hof, Fritz Rößling, Valentin Petry, Johann Hof, Heinrich Dierolf, Alex Spiegel, Johann Kohrmann, Wilhelm Rottmann, Gustav Weingärtner, Karl Theilmann, Konrad Zimmermann, Peter Strauch, Jakob Gleißner, Fritz Ernst, Ferdinand Woll, Emil Fieger, Adam Däfner, Heinrich Schwärzel, Ludwig Spachmann, Karl Walter, Emil Gentner.
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| 1908 |
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Am 12.03.1908 veröffentlichte die
Süddeutsche Sportzeitung die Aufnahme des SV Waldhof 07 als Mitglied des
Verbandes Süddeutscher Fußballvereine.
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1909-1910 |
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Der SV Waldhof wird Meister der C1-Klasse und gewinnt anschließend am 24. Juli 1910 auch das Spiel gegen den Meister der C2-Klasse, die Fußball-Gesellschaft 1898 Seckenheim, mit 5:1. Durch diesen Sieg stieg man in die B-Klasse auf. Mit der folgenden Mannschaft spielte der SV Waldhof in dieser Saison: Streckfuß, Sterner, Hof (Kapitän), Scheuermann,
Sieberst, Spiegel, Meier, Weingärtner, Schwärzel, Dechant, Biedermann |
| 1910-1911 | ||||
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Der SV Waldhof gewinnt die Meisterschaft in der B-Klasse mit 5 Punkten Vorsprung vor dem FC Viktoria 1903 Feudenheim. Die beiden höchsten Saisonergebnisse waren die Siege gegen den Ballspiel-Klub 1904 Mannheim am 13.11.1910 mit 15:0 und am 15.01.1911 mit 10:0. Die Saisonbilanz: 14 Spiele, davon 11 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen bei 69:20 Toren. In der als Aufstiegsrunde ausgetragenen Westkreismeisterschaft wird der Aufstieg in die A-Klasse mit zwei Punkten Rückstand hinter dem FC Phönix Ludwigshafen (Meister des Pfalzgaus) knapp verpasst. Die Standard-Besetzung in dieser Saison lautete: Kürschner, Schenkel, Hecht, Liebert, Strauch,
Spiegel, Gentner, Weingärtner, Schwärzel, Kohlschmidt, Woll Im März 1911 zog man auf den "Sandacker" hinter der Waldhofschule an der Endhaltestelle der Straßenbahn um. Im ersten Spiel auf dem neuen Gelände wurde am 12. März 1911 der VfB Borussia Neukirchen (Meister des Saargaus) vor über 1.000 Zuschauern mit 5:2 besiegt.
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| 1911-1912 | ||||
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Gewinn der Meisterschaft in der B-Klasse mit einem Vorsprung von 4 Punkten vor dem FC Viktoria Feudenheim. Die Westkreismeisterschaft und damit der Aufstieg in die A-Klasse wurde erneut verpasst. Folgende Mannschaft vertrat den SV Waldhof: Keller, Müller, Hecht, Rupp, Will, Strauch,
Baumann, Creutz, Endemann, Schwärzel, Woll Bericht aus dem Mannheimer "General-Anzeiger" zum Spiel FV Neckarau gegen den SV Waldhof vom 29.11.1911: "Das sehr scharfe Spiel endete 2:2 unentschieden, nachdem der Sportverein Waldhof bis eine Minute vor Schluss führte. Ein von Koch prächtig geschossener Ball und Elfmeter entwanden dem Sportverein Waldhof den schon sicher gewähnten Sieg. Herr Keßler leitete das Spiel vorbildlich. Zu beanstanden ist das Benehmen des Publikums, das dem Schiedsrichter Veranlassung zu der Drohung gab, das Spiel abzubrechen. Jeder Verein sollte Veranlassung nehmen, derartige Störer des Spieles nicht auf den Platz zu lassen. Auch sollten die Zuschauer die vielen Zurufe unterlassen, denn dadurch werden ja nur die Schiedsrichter und die Spieler ungünstig beeinflusst."
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| 1912-1913 |
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Aufgrund einer Reform des Spielsystems spielte der SV Waldhof jetzt in der A-Klasse, der zweithöchsten Liga, wo man am Ende den 3. Platz erreichte. Die vorgesehene Stammbesetzung lautete: Walter, Scheurer, Müller, Reinhard, Endemann, Strauch, Schmitz, Rössling, Kräger, Woll, Keßler Ersatz: Creutz, Liebert, Handen
In der genannten Bestbesetzung konnte man jedoch nicht
regelmäßig antreten, da einige Akteure nicht immer vom Militärdienst
freigestellt wurden. |
| 1913-1914 | ||
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Der SV Waldhof wird ungeschlagen Meister der A-Klasse und gewinnt anschließend die als Vierer-Aufstiegsrunde ausgetragene Westkreismeisterschaft durch einen 6:0-Heimsieg gegen Alemannia Worms am letzten Spieltag (19.03.1914). Die süddeutsche Meisterschaft der A-Klassen sichert man sich durch einen 1:0-Erfolg am 28.04.1914 über den FV Germania Frankfurt-Bockenheim. Dadurch stieg man in die Liga-Klasse, die damals höchste deutsche Spielklasse, auf. Mit folgender Mannschaft spielte der SV Waldhof in dieser Saison: Walter, Scheurer, Müller, Wollmann, Strauch, Lidy, Willmann, Endemann, Schwärzel, Kräger Woll Ersatz: Keßler, Weingärtner
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| 1914-1915 | ||||
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Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde der reguläre Spielbetrieb eingestellt. In Mannheim und Ludwigshafen wird eine so genannte Kriegshilfe-Fußballrunde veranstaltet, in welcher der SVW in der Herbstrunde 1914 den letzten Platz und in der Frühjahrsrunde 1915 den 3. Platz unter sechs teilnehmenden Mannschaften belegt.
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| 1915-1916 |
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In den vorzeitig abgebrochenen "Gaukriegsspielen um die Westkreismeisterschaft" belegt der SV Waldhof am Ende den vierten Platz unter dreizehn Mannschaften. Im Anschluss daran spielte man ab
März 1916 im Bezirk 3 in
den Verbandsspielen um den "Eisernen Fußball".
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| 1916-1917 |
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In der Herbstrunde der Kriegshilfe-Fußballrunde belegt der SV Waldhof den 4. Platz der 1. Klasse des Bezirks 1.
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| 1917-1918 |
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Sowohl in der Herbst-Verbandsrunde 1917 als auch in der Frühjahrs-Verbandsrunde 1918 belegt man am Ende den ersten Platz.
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| 1918-1919 |
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In der Herbst-Verbandsrunde 1918 erreicht der SVW den 3. Platz und in der Pokalrunde belegte man überraschend den 1. Platz vor Phönix Mannheim, dass man in einem Entscheidungsspiel am 05.01.1919 vor über 2.500 Zuschauern auf dem Waldhof-Platz mit 1:0 besiegt. Das entscheidende Tor erzielt Karl Höger in der zweiten Verlängerung nach 129.(!) Spielminuten. Der Erfolg hielt an. Im Kampf um das neu gestiftete "Mannheimer Silberschild" überzeugte man durch eine sehr gute Leistung und krönte diese am Ende durch einen 2:0-Erfolg über den VfR Mannheim mit Platz 1. In der Frühjahrs-Verbandsrunde 1919, die als Grundlage der Klasseneinteilung der ersten ordentlichen Verbandsspiele im Herbst dienen sollte, belegt der SV Waldhof ungeschlagen vor Phönix Mannheim und dem VfR Mannheim den 1. Platz. Ein Kuriosum am Rande: Das Spiel beim VfR Mannheim am 20.10.1918 wurde beim Stand von 2:3 für den SV Waldhof wegen "Unfähigkeit des Schiedsrichters" abgebrochen und ein Wiederholungsspiel anberaumt.
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| 1919-1920 |
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Der SV Waldhof wird am 28.03.1920 erster Meister im neugegründeten Odenwaldkreis. Nach Abschluss der regulären Punkterunde sind der SVW und der VfR Mannheim punktgleich, weshalb ein Entscheidungsspiel angesetzt wird, welches am Samstag den 13.03.1920 auf dem Platz an der Karlsruher Telegraphenkaserne stattfindet. Nach 165 (!) Spielminuten wird die Partie vor 2.000 Zuschauern beim Stand von 1:1 abgebrochen, da der VfR bedingt durch Verletzungen nur noch sieben Spieler auf dem Platz hat. Das nächste Entscheidungsspiel fand dann am 28.03.1920 auf dem Phönix-Platz in Mannheim vor 12.000 Zuschauern (Rekord in Mannheim für die damalige Zeit) statt. Durch Tore von Hutter sowie Herberger, dem gleich drei Treffer gelangen, konnte der SV Waldhof diese Begegnung mit 4:1 für sich entscheiden.
Der SV Waldhof spielte in dieser Partie mit folgender
Aufstellung: In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft besiegt man zwar am 11.04.1920 vor 13.000 Zuschauern auf dem extra erweiterten Waldhofplatz den 1.FC Nürnberg mit 2:1, da jedoch die Nürnberger Spieler Heinrich Stuhlfauth und Hans Kalb am gleichen Tag in Hamburg für die süddeutsche Auswahl spielten, legte Nürnberg erfolgreich Protest gegen die Wertung der Partie ein. Das Wiederholungsspiel verlor der SV Waldhof dann trotz zwischenzeitlicher 3:1-Führung am Ende noch mit 3:4 und belegte am Ende der Runde hinter Nürnberg und vor Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach den zweiten Platz.
Zum Abschluss der Saison gab es dann noch einen weiteren Erfolg: Der SV Waldhof gewann die erstmals ausgetragene Runde um das "Mannheimer Silberschiff". Zu erwähnen wäre noch die Fusion mit dem TV 1877 Waldhof zur SpTV 1877 Waldhof.
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Aktuelles Ergebnis: |
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29.02.08 |
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OL BW - 20. Spieltag |
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SVW - VfL Kirchheim |
| >> Statistik |
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Nächstes Spiel: |
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06.03.08 - 19:30 Uhr |
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OL BW - 21. Spieltag |
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S. Kickers II - SVW |
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| Tabelle | |||
| Sp. | Pkt. | ||
| 01. | Freiburg II | 20 | 44 |
| 02. | SV Waldhof | 20 | 44 |
| 03. | Heidenheim | 19 | 39 |
| 04. | Ulm | 19 | 39 |
| 05. | Walldorf | 19 | 38 |
| 06. | Villingen | 19 | 34 |
| 07. | Hoffenheim II | 20 | 34 |
| 08. | Crailsheim | 19 | 32 |
| 09. | Gmünd | 20 | 31 |
| 10. | Großaspach | 20 | 28 |
| 11. | Freiberg | 20 | 25 |
| 12. | Nöttingen | 20 | 23 |
| 13. | Bahlingen | 20 | 16 |
| 14. | Kirchheim | 20 | 14 |
| 15. | Linx | 20 | 14 |
| 16. | Schwieberdingen | 20 | 13 |
| 17. | VfR Mannheim | 20 | 12 |
| 18. | Schwieberdingen | 19 | 10 |